Verdeckte oder anonyme Aufstellung



Bei der verdeckten Aufstellung werden den Stellvertretern keine Namen oder Funktionen,

wie z. B. Vater, Mutter, Tochter, Kind, Chef, Vorgesetzter usw., zugewiesen, sondern sie erhalten lediglich eine Nummer, einen Buchstaben oder einen Decknamen. Die Stellvertreter

bekommen keine weiteren Informationen. Sie müssen sie sich ganz und gar auf ihre Wahrnehmungen konzentrieren. Nur der Aufstellungsleiter und der Ratsuchende wissen, wer wen repräsentiert. So bleibt die Privatsphäre gewahrt. Diese Aufstellungen verlaufen ganz ähnlich wie andere Aufstellungsformen. Es spielt also keine Rolle, ob die Stellvertreter wissen, wen sie darstellen oder nicht. Verdeckte Aufstellungen sind wichtig, wenn der

Ratsuchende wünscht, nicht vor anderen Seminarteilnehmern über Familien- oder Betriebsangelegenheiten zu sprechen. Dies kommt gerade im beruflichen Beratungskontext häufig vor. In solchen Fällen ermöglicht es die Arbeit mit verdeckten Aufstellungen dem Ratsuchenden, eine Aufstellung mit Stellvertretern durchzuführen, ohne etwaige Betriebsgeheimnisse oder Interna offenzulegen.


Halbverdeckte Aufstellung

Bei einer halbverdeckten Aufstellung wissen die Stellvertreter, um welches Thema es sich handelt, aber nicht für wen oder was sie stehen.

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