Tinnitus



Der Begriff »Tinnitus aurium« (lat. = »das Klingeln der Ohren«) bezeichnet ein Symptom, bei

dem der Betroffene Geräusche wie Pfeifen, Zischen, Klingen, Summen oder Rauschen usw.

wahrnimmt, die keine äußere, für andere Personen wahrnehmbare Quelle besitzen. Etwa 10 bis 20 Prozent der Bevölkerung sind von Tinnitus dauerhaft betroffen, knapp 40 Prozent stellen zumindest einmal im Leben ein derartiges Ohrgeräusch fest. Der Beginn der Krankheit liegt typischerweise zwischen dem 40. und 50. Lebensjahr, Frauen und Männer sind davon gleichermaßen betroffen. Besonders in den letzten Jahrzehnten ist die Zahl der Tinnituspatienten stark gestiegen. Man spricht daher in Deutschland mitunter von einer Volkskrankheit. Der Tinnitus ist ein Symptom – vergleichbar mit dem Schmerz – einer anderen Krankheit. Der chronische Tinnitus gilt als nicht heilbar, eine deutliche Linderung der Beschwerden ist aber möglich.


Tinnitus in Familienaufstellungen »nach Hellinger«

Laut Thomas Schäfer steht Tinnitus oft mit einer Schuld in Verbindung. Falls jemand nicht

zu seiner persönlichen Schuld steht, ist Tinnitus manchmal eine der möglichen Folgen. In vielen Fällen ist Tinnitus mit der Thematik einer Abtreibung verbunden. Auch wenn ein Familienmitglied z. B. in einem Krieg Schuld auf sich geladen hat, kann ein Nachgeborener daran erinnern, indem er an Tinnitus leidet. Plötzliche Tode oder schlimme Unfälle in der Familie stehen ebenfalls mit diesem Leiden in Verbindung.

Quellen: 206, 207

Querverweise: »Krankheit«

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