(Chronische) Müdigkeit



Während jeder von uns die Müdigkeit kennt, die aus Schlafmangel, körperlicher und/oder seelischer Anstrengung resultiert und durch ausreichend Schlaf behoben werden kann, ist die Behandlung von länger anhaltender Müdigkeit sehr schwierig. Das Chronische Erschöpfungssyndrom (oft CFS = Chronic Fatigue Syndrom genannt) lässt die Erkrankten nur noch auf Sparflamme leben. Die bleierne Müdigkeit, die mit dieser Krankheit einhergeht, überfüllt etwa 300 000 Menschen in Deutschland, Frauen häufiger als Männer, und die meisten sind zwischen 30 und 50 Jahre alt. Schlagartig verspüren diese Menschen grippeähnliche Symptome wie Kopf-, Muskel- und Gliederschmerzen. Dazu kommen Abgeschlagenheit, Schlafstörungen sowie Konzentrations- und Gedächtnisschwächen. Selbst alltägliche Dinge werden zum Problem, weil die Energie für deren Bewältigung fehlt. Was tatsächlich hinter der rätselhaften Müdigkeit steckt, ist medizinisch weitgehend unbekannt. Es gibt dazu verschiedene Theorien, von denen keine bislang eindeutig bewiesen wurde. Als mögliche Auslöser diskutieren Experten Virusinfektionen, Pilze, Umweltgifte, Allergien, Stress oder Immundefekte.

Chronische Müdigkeit in Familienaufstellungen »nach Hellinger«


Die Erfahrung im Familienstellen zeigt, dass die intensive Verbundenheit mit einem Verstorbenen des Familiensystems – oder mit dem Opfer eines Familienmitglieds z. B. durch einen Mord oder durch Kriegsverbrechen – Energieschwäche bis hin zur chronischen Müdigkeit mit sich bringt. Es fehlt dem Betroffenen einfach an Lebensenergie.


Lösungsansatz

Für eine ausführliche Beschreibung der Dynamik und dessen Lösungsansatz, siehe »Nachfolge«.

Quellen: 132

Querverweise: »Krankheit«.

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